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Veranstaltungen für unsere Bewohner
Neuigkeiten
Was für eine Show – Tanzgruppe Feeria zu Gast
Bewohner erzählen
Es ist keine Seltenheit, dass im Alter plötzlich das Leben in den eigenen vier Wänden unmöglich wird. So ging es auch Klaus Gabrisch, den wir zum Gespräch in der Pro Seniore Residenz Mannheim treffen. Er zog aus dem Eigenheim in ein Pflegezimmer – und traf dort die eigene Ehefrau wieder. Im Dezember 2024 zog Klaus Gabrisch in die Pro Seniore Residenz Mannheim. Nur wenige Wochen nachdem seine Frau bereits eingezogen war. Auslöser war ein Krankenhausaufenthalt. „Ich konnte nicht mehr laufen und dann ging es nicht mehr zuhause“, erzählt er im Gespräch. Klaus Gabrisch sitzt im Rollstuhl. Stolz berichtet er: „Ich habe auch noch einen Elektrorollstuhl. Mit dem fahre ich einkaufen oder mache einen Ausflug.“
Gemeinsam statt einsam
Das Ehepaar wohnt bewusst in getrennten Zimmern, wie bereits in ihrem Haus, genießt sonst aber die gemeinsame Zeit in der Residenz. Sie haben zwei Töchter, die sich um die Pflegeplätze für die Eltern gekümmert haben. Schnell fiel die Wahl auf die Pro Seniore Residenz Mannheim, die Einrichtung hat ihnen direkt zugesagt. Klaus Gabrisch erklärt: „Es ist eine Erleichterung, dass meine Frau auch hier ist. Und die Kinder kommen uns alle 14 Tage besuchen. Beide wohnen in Heidelberg, dort haben sie studiert, und sind beide auch voll beschäftigt. Sie kümmern sich außerdem um unser Haus.“ In naher Zukunft ist ein Verkauf des Hauses geplant.
Ein Blick zurück
Genau wie Maria Ogorka stammt Klaus Gabrisch aus Oberschlesien. „Dort habe ich die Volksschule gemacht. Mit 15 Jahren bin ich nach Deutschland gekommen. Mein Vater war bei der Wehrmacht, da ging das schnell“, schildert er. In Deutschland besuchte Klaus Gabrisch zunächst die Förderschule, schließlich absolvierte er eine Lehre zum Autoschlosser. Er arbeitete bei Mercedes-Benz in Mannheim, dann zog es ihn in die Ferne nach Holland, wo er im Bereich Maschinenbau tätig war. Irgendwann wollte er zurück und wechselte zum Elektrotechnikunternehmen BBC in Mannheim-Käfertal. „Und da war ich dann bis zum Schluss. Ich glaube 40 Jahre“, erinnert sich Klaus Gabrisch.
Ankommen und wohlfühlen
Ob er anderen das Haus empfehlen würde? „Ja. Es gibt immer mal etwas, das einem nicht gefällt, z. B. das Essen an dem Tag. Aber abgesehen davon ist alles gut. Ich bin zufrieden hier“, so Klaus Gabrisch. „Ich freue mich über die Veranstaltungen und gemeinsamen Essen. Die Weihnachtsfeier oder das Sommerfest beispielsweise haben mir gut gefallen.“
Wir treffen unsere Bewohnerin Maria Ogorka in einem der ansprechend gestalteten Aufenthaltsräume der Pro Seniore Residenz Mannheim. Tageslicht erhellt den gemütlichen Raum in warmen Farbtönen und wir kommen schnell ins Gespräch – über die guten und schlechten Seiten des Lebens. „Letztes Jahr war ich sieben Monate lang im Krankenhaus. Danach konnte ich nicht mehr
laufen, bin nur im Bett geblieben. Ich habe in einer sehr schönen Wohnung gewohnt, hier in der Nähe. Mein Mann ist schon verstorben und meine Tochter hat dann zurecht befunden: „Nach Hause kannst du nicht, wie willst du das allein machen?“ Sie hatte recht. Sie kann nicht den ganzen Tag bei mir sein, sie arbeitet ja“, so schildert uns Maria Ogorka ihren Einzug in die
Pro Seniore Residenz Mannheim. Das war im März 2025.
Der berufstätigen Tochter, Eigentümerin eines Lebensmittelladens in Mannheim, gefiel die Residenz auf Anhieb. Sie organisierte einen Pflegeplatz für ihre Mutter. „Dann war ich hier, habe mir das alles angesehen. Sagte zu meiner Tochter: Weißt du was, ich bleib hier! Jetzt habe ich mich total daran gewöhnt“, erzählt Maria Ogorka und schwärmt: „Meine Tochter kommt jeden Tag. Gestern war sie da, heute kommt sie wieder. Und immer bringt sie etwas mit. Ich habe es wirklich gut mit ihr, Gott sei Dank“.
Auf Wunsch ist immer etwas los Wie sieht ein typischer Tag in der Residenz aus, wollen wir wissen. „Ich stehe früh auf und gehe zum Frühstück. Nach dem Frühstück gucke ich Fernsehen, ich habe da eine Sendung, die ich immer sehen muss. Und schon ist Zeit zum Mittagessen. Wenn es warm draußen ist, dann gehe ich anschließend nach draußen. Spazieren im Garten. Dann kommt schon meine Tochter und der Tag ist vorbei“, lacht Maria Ogorka. Gerne nimmt sie an den Veranstaltungen des Hauses teil: „Gestern gab es ein Musikprogramm. Zum Start von Karneval. Mit schöner Musik, zwei-drei Stunden lang. Es gibt oft verschiedene Veranstaltungen. Da gehe ich immer gerne hin. Wenn ich nach unten gehe, dann gibt es immer was zu lachen.“
Ein Leben ohne Stillstand Maria Ogorka hatte es nicht immer leicht im Leben. Geboren wurde sie in Hindenburg, Oberschlesien. Die Mutter musste allein drei Kinder versorgen, der Vater war im Krieg. Es war eine schwere Kindheit unter polnischer Besatzung. „Wir durften von heute auf morgen kein Deutsch mehr sprechen“, erinnert sie sich. Und sie musste früh anfangen zu arbeiten, einen Beruf zu erlernen war nicht möglich. Trotzdem hat sie es geschafft, Sekretärin zu werden, darauf ist sie stolz. Nach der Heirat zog zunächst ihr Mann nach Deutschland, erst in ein Flüchtlingslager, dann in eine Wohnung. „Die Bedingungen in Deutschland waren besser.“ Es dauerte einige Jahre, bis sie und ihre Tochter nachkommen konnten. Und bis die deutsche Sprache zurückkam. „40 Jahre in Polen – 40 Jahre hier. Und hier gefällt es mir besser als drüben“, lautet ihr Fazit. Und sie ergänzt: „In der Residenz gefällt es mir gut. Ich bin zufrieden, denn ich brauche ja nichts machen. Ich kriege alles vor die Nase gestellt.
